Unsere Schule - eine "lesende Schule"

 

"Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten,
zu unerträumten Möglichkeiten." (Huxley)

 

Unser Schulsong = Lesesong:

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 1. Gestalten einer anregende Lernumgebung

  • Die Kinder können auf reichhaltigen Lesestoff zurückgreifen. Besonders vielfältige Kinderbücher für die verschiedenen Interessenslagen sowie Kinderzeitschriften finden sie in der hauseigenen Schulbibliothek.

  • In den Klassenzimmern befinden sich zudem einladende Leseorte mit Teppich, Decken und Kissen. 

2. Schaffen von Lesezeiten

  • Gemeinsame und freie Lesezeiten stehen den Kindern zur Verfügung: Zeit zum individuellen Lesen als studierendes Lesen und als selbstvergessenes und genießendes Lesen.

  • Jeden Montag beginnt die Woche mit einer Lesezeit für alle von 7.50 Uhr bis ca. 8.20 Uhr. Weitere freie Lesezeiten werden vom Deutschlehrer individuell im Wochenverlauf nach Bedarf und unter verschiedenen Schwerpunkten eingeplant.

  • Vorlesezeiten bilden einen wichtigen Bestandteil im Schuljahresablauf: Kinder lesen für Kinder vor, Lehrer oder Erzieher lesen den Kindern vor. Die "Vorleseoma" unserer Schulbibliothek ist dabei eine wichtige Attraktion und von unseren Kindern gern gehört und gesehen.

  • Freie Schreibzeiten werden innerhalb des Unterricht eingebaut.

3. Schaffen von Leseorten

  • Gemütliche Ecken und Räume im Schulhaus laden zum Lesen ein.

  • Die "Lese-Insel", unsere Schulbibliothek, ist mehrmals in der Woche für die Kinder geöffnet. Hier können alle Leseratten Bücher lesen und ausleihen. Auch im Unterricht wird unsere Bibliothek rege genutzt. Die Teppiche und Kissen laden zum Schmökern im Liegen ein.

4. Geben vielfältiger Leseanregungen

  • Wer kann wohl die besten Leseanregungen geben? Natürlich die Kinder selbst! So finden Buchvorstellungen innerhalb der Klasse statt, aber auch klassenübergreifend. Die Kinder der Klassen 4 gehen als Lesepaten in die Klasse 2 und die Drittklässler in die 1. Klasse.

  • Wir sind auf der Suche nach weiteren Buchpaten. Einige Buchpatenschaften bestehen bereits. Mittels dieser Patenschaften werden Bücher für die Erweiterung der Bibliothek gekauft. Eine Urkunde und ein Vermerk im Buch weisen auf den edlen Spender hin.

  • Unsere "Bücherhitparade" im Schulhaus zeigt die tollsten Hits aus der Buchszene. Das sind Empfehlungen (Buchsteckbriefe) von Kindern für Kinder.

  • "Leseratten" und "Lesewürmer" erhalten in unserem Schulhaus einen würdigen Platz. Ihre Urkunden sind für alle vor der Bibliothek zu bestaunen.

  • Unsere "Leseoma" stellt einmal in der Woche ein tolles Buch in der Bibliothek vor.

  • Autorenlesungen von Kinderbuchautoren sollen als Highlight den Schulalltag aufpeppen.

  • In Tauschbörsen können die Kinder ihre bereits gelesenen Bücher tauschen.

  • Das "Antolin-Programm" kann seit Februar 2011 von allen Kindern unserer Schule im Internet genutzt werden.Die Kosten übernimmt der Förderverein. Einige Klassen stellen sich bereits den Fragen zur ihren gelesenen Büchern.

  • Die Durchführung einer Lesenacht in der Schule motiviert über den Unterricht hinaus, sich mit dem geschriebenen Wort zu beschäftigen.

  • Auch Lesewettbewerbe sind ein wichtiger Bestandteil unserer Schule. Die Sieger der Klassenlesewettbewerbe können dann ihr Können beim Schullesewettbewerb unter Beweis stellen. Diese wiederum werden zum Stadtlesewettbewerb delegiert.

  • Der regelmäßige Besuch der Stadtbibliothek ist ein wichtiger Bestandteil der Unterrichtsarbeit.

5. Einbeziehen von Institutionen

  • Der Besuch von Autorenlesungen sowie anschließende Gespräche mit den Kinderbuchautoren sollte allen Kindern der Schule ermöglicht werden. Eine bekannte Autorin, Christa Zeuch würden wir dabei gern in unserer Schule begrüßen. Jedoch ist eine solche Aktion mit einigen Kosten verbunden. Der Förderverein der Grundschule hilft bestimmt bei der Realisierung dieses Vorhabens.

  • Die Stadtbibliothek ist uns stets bei der Erkundung ihrer Räumlichkeiten behilflich. Eine Zusammenstellung von Bücherkisten zu einem gewünschten Thema wird oft von uns genutzt. Auch das Systematisieren und Ordnen der Bücher nach bestimmten Kategorien haben wir dort gelernt und abgeschaut, um diese in unserer Schulbibliothek zu verwirklichen.

  • Kindergartenkinder sind die Leser von morgen und bekommen in Zukunft von uns die Möglichkeit, etwas vorgelesen zu bekommen.

  • Lesenächte/Leseabende werden individuell von den Klassen außerhalb der Schulmauern durchgeführt (z.B. bei Schullandheimaufenthalten).

  • Mit den talentierten Geschichtenschreibern und Schauspielern unserer Schule ist in den nächsten Jahren angedacht, ein eigenes Theaterstück zu entwickelt, welches dann öffentlich aufgeführt wird (z.B. in der Turnhalle oder zur Chemnitzer Schultheaterwoche).

6. Kommunikation über Gelesenes

  • Die Kommunikation in der Klasse über das Lesen, über Lesemotive, Leseerfahrungen und über das Gelesene selbst sind wichtig für die Sinnerfassung.

  • Die Vermittlung von Lese- und Schreibstrategien sind grundlegend.

  • Das gegenseitige Vorstellen von Büchern fördert die Kommunikation unter den Schülern.

  • Buchaustellungen erweitern den Horizont jedes Einzelnen, geben Impulse und können das Leseinteresse wecken.

  • Schreib- und Lesekonferenzen werden im Klassenverband durchgeführt. So lernen die Schüler voneinander, untereinander und miteinander.

Ziele:
-> Freude am Lesen
-> Vertiefung der Lesekompetenz